DJERBA - TUNESIENS INSEL DES VERGESSENS

Djerba hat seit Jahrhunderten Reisende verzückt, die durch glückliche Umstände an ihren Küste landeten. Die Insel, wie ein schwimmender Garten anmutend, erhebt sich aus dem Meer wie ein Wunder. Der Zauber des Vergessens, welcher angeblich Besucher in längst vergangenen Zeiten gefangennahm, ist mit der Zeit nicht verblasst. Es wird gesagt, daß Djerba ein Land der Träume sei, geschaffen durch die Natur, die Vorstellungskraft der menschlichen Seele zu beflügeln.

Djerba (auch Jerba) ist eine 614 qkm große, flache Insel, vorgelagert der südlichen Küste von Tunesien. Es ist mit dem Festland durch einen 6 km langen Damm, der auf einem römischen Fundament erbaut wurde, verbunden. Mehr als 145.000 Einwohner, meist Berber, leben auf der Insel der Mythology. Seine 133 km lange Küste strotzt von sandweißen Stränden, sanft umwogen vom warmen, azurblauen, mediterranen Meer.

Bedeckt mit Bäumen und einer Vielfalt an Blumen, ist die Insel tatsächlich eine riesige Oase mit mehr als 1.000.000 Dattel-Palmen und 700.000 Oliven-Bäumen, einige über 3000 Jahre alt. Dazwischen, kleine Felder von Aprikosen, Johannisbrotbäumen, Feigen, Trauben, Granatäpfeln, Zitronen, Mandarinen und Orangen, die fast jede Freifläche bedecken.

Hier und da, zwischen den Felder die durch ca. 2700 Brunnenanlagen bewässert werden, stehen schneeweiße kleine Häuser - teilweise sehr abgelegen oder in Dörfern gruppiert. Diese beachtlichen weißen Gebäude, bekannt als "Menzel", und deren einzigartige Architektur, erscheinen wie weiße Juwelen, die sich in das Grün einbetten. Ihre gerundeten Dächer und schneeweiße Farbe, verschönert mit himmelblauen, schmiedeeisernen Verzierungen glitzern im Sonnenlicht und verleihen den Gebäuden einen einnehmenden Charm. Die reinlichen Innenhöfe sind mit Bäumen und Blumen bepflanzt. Zwischen diesen märchenhaften Häusern findet man recht auffallende kleine Moscheen. Es gibt ca. 200 dieser Gotteshäuser. Viele der Älteren wurden als Befestigungsanlagen erbaut und in früheren Zeiten genutzt um Eindringlinge abzuwehren.

Bereichert werden diese und andere Dörfer durch Djerba's jährliche 300 Sonnentage. Vom warmen, tiefblauen Meer zieht stehts eine kühlender Brise über die glitzernden Sandstrände. Die Küstenregionen sind ausgestattet mit vielen attraktiven und komfortablen Hotels. Diese bieten ihren Gästen die neuesten Touristik-Einrichtungen.

Mit der weichen, süßen und nach den Blüten der vielen Obstbäume duftenden Luft, überzogen von klarem, blauen Himmel und umringt von goldenem Sand, wird diese Paradis-Insel die meisten Reisenden verzaubern.

Wissenswertes über Djerba und Tunesien:
  1. Ein Visa ist nicht notwendig für Reisende aus West-Europa, Japan, USA und Kanada.

  2. Die Landeswährung in Tunesien ist der Dinar.

  3. Für den Transport auf der Insel gibt es Taxen. Diese sind gebührenpflichtig, jedoch nicht teuer. Busse und gemeinsam genutzte Taxen (Louages) verbinden alle Städte und Dörfer. Es besteht auch die Möglichkeit ein Fahrzeug zu mieten, ein Kleinwagen beispielsweise für ca. 75 Dinar pro Tag einschließlich Versicherung.

  4. Tunesien ist das kultivierteste, toleranteste und zwangloseste Land in Nord Afrika. Auch weibliche Reisende können sich sicher alleine im Land bewegen.